Pfizer Zulassungsdaten 55 Jahre Geheimsache?

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Der Mensch gewöhnt sich wahrlich an vieles. Selbst Deutschland ist in Sachen Geheimhaltung nicht gerade zimperlich, wenn es um regierungsamtliche Verwicklung gehen könnte. Erinnern wir uns an die NSU-Unterlagen, die für 120 Jahre geheim bleiben sollen … [T-Online]? In den USA hält man auch gerne mal Sachen geheim, sogar wenn zuvor höchste Transparenz versprochen war.

Im vorliegenden Fall geht es um die Zulassungsunterlagen von Pfizer für seinen sogenannten COVID-19 Impfstoff, die der FDA (Food and Drug Administration) vorliegen. Jetzt hagelte es eine Klage gegen die FDA. Immerhin hatte selbige maximale Transparenz zugesichert, aber das Gegenteil praktiziert. Allerhand Experten verlangen Einsicht in die Akten. Im Rahmen der anstehenden Klage bat nun die FDA einen Bundesrichter, die Öffentlichkeit bis zum Jahr 2076 von der Akteneinsicht auszuschließen, um alle Daten und Informationen offenzulegen, auf die sie sich bei der Lizenzierung des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer stützte. Nein, das ist wirklich kein Tippfehler. Die Behörde will 55 Jahre zuwarten, um diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Fragenden sind einfach zu neugierig
Angesichts der ausgelobten Transparenz forderten im August, unmittelbar nach der Zulassung des Impfstoffs, mehr als 30 Akademiker, Professoren und Wissenschaftler der renommiertesten Universitäten des Landes die Daten und Informationen, die Pfizer der FDA zur Lizenzierung seines COVID-19-Impfstoffs vorgelegt hatte. Die Antwort der FDA? Nichts! Sie legte einfach nichts vor. In der Folge wurde eine Klage gegen die FDA eingereicht, um an die besagten Informationen per Gerichtsurteil zu kommen. Der Vorgang ist hier nachzulesen: FDA Wants Until 2076 To Fully Release Pfizer Vaccine Data … [zerohedge]. Fast drei Monate nach der Zulassung des Impfstoffs von Pfizer, hat die FDA nicht eine einzige Seite dazu herausgerückt.

Stattdessen bat sie einen Bundesrichter, ihr bis 2076 Zeit zu lassen, um die Informationen vollständig vorzulegen. Mal sehen wie der Richter das am Ende sieht. Immerhin gehe es um mehr als 329.000 Seiten an Dokumenten, die Pfizer der FDA für die Lizenzierung seines Impfstoffs zur Verfügung stellte. Mit einer Geschwindigkeit von 500 Seiten pro Monat meint die FDA das Pensum schaffen zu können. Es würde bedeuten, dass die Unterlagen nicht vor 2076 bereitgestellt werden könnten. Die Kläger beziehen sich auf den Freedom of Information Act, kurz FOIA. Dort werden 500 Seiten pro Monat wohl als akzeptabel angesehen. Ein netter Taschenspielertrick, nicht wahr? Ergo sind die Kläger selbst Schuld, hätten sie doch nur keinen Antrag gestellt.

Behörden Eil- und Schneckentempo
Die FDA benötigte sagenhafte 108 Tage von dem Zeitpunkt, an dem Pfizer mit der Vorlage der Unterlagen für die Zulassung begann (am 7. Mai 2021), bis zu dem Zeitpunkt, an dem die FDA den Impfstoff von Pfizer zuließ (am 23. August 2021). Da war es also möglich diese 329.000 Seiten zu bearbeiten, was einem Tagespensum von 3.046 Seiten entspricht, oder pro Monat rund 90.000 Seiten. Wenn man die FDA beim Wort nimmt, hat sie eine intensive, robuste, gründliche und vollständige Prüfung und Analyse dieser Unterlagen durchgeführt, um sicherzustellen, dass das Gebräu von Pfizer für die Zulassung sicher und wirksam ist. Während sie diese intensive Prüfung der Unterlagen von Pfizer in 108 Tagen durchführen konnte, verlangt sie nun über 20.000 Tage, um die Unterlagen für die Öffentlichkeit aufzubereiten?

Ergänzend sollte man vielleicht noch wissen, dass die US-Bundesregierung Pfizer von der Haftung für ihr Produkt befreit. Dem Unternehmen werden dazu Milliarden von Steuerdollar in den Hintern geschoben. Dieselbe Regierung möchte die Menschen auch noch dazu nötigen sich das Zeugs spritzen zu lassen. Nur lässt sie niemanden die Daten einsehen, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Produkts belegen. Für wen arbeitet die US-Regierung noch gleich? Das kann man so genau wohl nicht mehr bestimmen. Wieder einmal zeigt sich, dass Bürgerrechte und individuelle Rechte niemals von einem medizinischen Verfahren abhängig gemacht werden sollten. Jeder, der sich impfen lassen möchte, sollte dies frei tun können. Aber niemand sollte von der Regierung gezwungen werden, an einem medizinischen Experiment teilzunehmen. Schon gar nicht an einem, bei dem die Regierung die vollständigen Informationen, auf die sich die Zulassung stützt, bis zum Jahr 2076 zu verbergen gedenkt.

Zustände in der EU nicht besser
Vergleichbare “Kungel-Tendenzen” sehen wir natürlich auch bei uns. Und wie nicht anders zu erwarten, vor den Pharma-Konzernen geht selbst die EU in die Knie. man kennt sich halt von den Pandemie-Lehrgängen. EU beugt sich bei geheimen Impfstoffpreisverhandlungen den Forderungen der Pharmaindustrie … [Investigate-Europe]. Wir brauchen also gar nicht so sehr über den Teich zu schauen um die Intransparenz in der Realität zu bestaunen. Wäre man jetzt böswillig, möchte man vermuten, dass die Verschleierung oder Unterdrückung von Informationen zum allgemeinen und gut einstudierten Handlungsstrang des Pandemieschauspiels gehört.

erscienen am 19. November 2021 auf qpress, Artikel (Mit freundlicher Genehmigung)

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